Im ersten Viertel des Abstiegs hat man stets einen Teil des Genfersees vor sich, bevor er sich etwas später in seiner ganzen Pracht offenbart. Es lohnt sich früh loszugehen um dem grossen Touristenansturm zu entgehen. Anschliessend schlängelt sich der Weg hinunter, entlang an Felsen und durch kleine Waldstücke. Ein breiter Kiesweg führt gemächlich hinab durch den Wald und nach rund einer Stunde hat man bei Haut-de-Caux die Hälfte der Etappe geschafft.
Bei dieser Zwischenstation hält auch die Bergbahn, die viele Leute von Montreux hinauf zur Spitze des Rochers-de-Naye transportiert. Der Abstieg von Haut-de-Caux bis nach Montreux dauert nochmals ca. 2 Stunden und führt durch mediterran anmutende Landschaft bis Glion. Schliesslich biegt man in die Strassen von Montreux ein und erlebt seit einigen Tagen wieder Zivilisation. Das südländische Flair ist Montreux kaum abzusprechen. Hornende Schiffe, kreischende Möwen, Eisstände, Restaurants und Boutiquen zieren die Promenade. «Was für ein Kontrast», denkt sich der Wanderer und lutscht an seinem Glacé du Pistache.
In dieser letzten Phase befinden sich 2 Stanzstationen, eine in Rocher de Naye und die letzte am Montreux Information Point.
Die endgültige Ankunft der Via Alpina erfolgt in Montreux.